Geschichte

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G E S C H I C H T E

Am 30. April 1949 fand, anläßlich der Maifeier in der Gaststätte "Hähnel", Pannigkau, eine Zusammenkunft Sportinteressierter statt. Die kleine Tischrunde bestand aus Günter Rösel, Erhard Rintsch, Willi Hentschel, Manfred Schulz und Horst Pötzsch. Mit diesen Aktiven wurde dann die Sportgemeinschaft (SG) Eutzsch am 03.06.1949 gegründet. Die damalige Voraussetzung war, daß drei Sektionen gebildet werden mussten - es waren Fußball, Tischtennis und Schach, unter der Leitung von Günter Rösel.

Da der alte Sportplatz (Straße der Einheit - Haus der Familie Paul Henze) inzwischen bebaut war, musste ein neuer geschaffen werden. Es war aber nicht leicht, denn die damalige Volksvertretung hatte dafür kein Verständnis. Schliesslich wurde eine Wiese (Dorfstraße - Hans Krüger Blumenhof) freigegeben, wo in mühevoller Arbeit ein Sportplatz daraus wurde.

Der erste Fußball im Ort wurde privat erworben. Fußballschuhe und Bekleidung waren nicht zu beschaffen. Aber mit ungebrochenem Idealismus gelang es den Sportlern nach etwa zwei Jahren für zwei Mannschaften die Spielbekleidung zu beschaffen. Und so gelang 1951 der Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Immer mehr Jugendliche fanden den Weg in die Sportgemeinschaft.

Inzwischen wurde ein neuer Sportplatz gelegt (der heutige). Es war das Werk von G. Rösel, H. Rintsch, E. Rintsch, H. Pötzsch, W. Grabow und G. Jentzsch. Zu Pfingsten 29./30.05.1955 konnte der Sportplatz mit einem Turnier eingeweiht werden.

1954 schloss sich die SG Eutzsch der BSG Lok Wittenberg an. Vor allem waren es G. Jentzsch, G. Rösel, Gebrüder Rintsch, H. Pötzsch und W. Grabow, die sich um die weitere Entwicklung sorgten.

Die gleichen Sportfreunde waren es auch, die 1958 mit dem Bau eines Umkleideraumes begannen - 1960 wurde er eingeweiht.

1958 musste der Sportfreund G. Rösel aus beruflichen Gründen ausscheiden, er wurde als Schuldirektor nach Seegrehna berufen, blieb aber bis 1959 dem Sport in Eutzsch treu.

Leider musste 1959 der Abstieg aus der 1. Kreisklasse in Kauf genommen werden. Dadurch verließen einige Spieler den Verein. Um nicht all zu lange in der 2. Kreisklasse herum zu tummeln musste sportlich perspektivisch etwas getan werden. 1962 gab es einen Neuanfang im Nachwuchsbereich. Dort zeichneten sich etappenweise besonders Willi Kögel, Günter Pötzsch und Otto Wittig in der Ausbildung unserer Jüngsten aus.

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