Spielberichte Frauen Saison 2017/18

Frauen/Spielbericht

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Geschrieben von: H. Reiß Mittwoch, den 11. April 2018 um 10:48 Uhr

Reppichau deklassiert unsere Mädels

Mit der schwächsten Saisonleistung und einer demütigen Niederlage wurden die Frauen der SG Kemberg/Eutzsch/Reinsdorf am Sonntag aus dem Waldstadion vom Acker gejagt. So war auch der Nebenplatz zu beschreiben, auf dem man die Grashalme suchen musste und von Ebenheit nicht zu sprechen war. Hinzu kam noch der heftige Wind, der ein Kurzpassspiel überhaupt nicht zuließ. Dies soll jedoch keine Ausrede für die desaströse Leistung der Gästemannschaft sein, denn beide Mannschaften haben bekanntlich die gleichen Voraussetzungen.

Ohne drei wichtige Spielerinnen angereist, wollten die Gäste dennoch ihre gute Vorstellung von vor 2 Wochen bestätigen. Von Anfang an und mit dem Wind im Rücken sollte Druck auf das Gastgebertor ausgeübt werden. In den ersten Minuten deutete sich jedoch schon an, was dem ganzen Spiel seinen Stempel aufdrücken werde: "Hoch und weit bringt Sicherheit." Spielkultur war von beiden Mannschaften nicht zu erkennen und wenn doch mal versucht wurde, einen Pass in die Tiefe zu spielen, bekam der Ball Dank Windunterstützung eine uneinholbare Geschwindigkeit. Gegen den Wind war es ein wenig einfacher und so hatten die Reppichauerinnen in der 2. min die erste Torchance, die Franziska Dorn im Nachfassen zunichte machen konnte. Danach war aber erst mal Schluss, denn die Pink-Ladys versuchten das Besprochene umzusetzen und drängten auf das Bojarski-Tor. Die Torhüterin war aber mehr damit beschäftigt, den Ball aus dem angrenzenden Wald zu holen, denn gefährliche Schüsse waren kaum zu verzeichnen. Leoni Dienemann hatte wohl zu wenig Zielwasser getrunken, denn ihre drei Versuche gingen alle am Tor vorbei. Selbst die zahlreichen Eckbälle brachten nur wenig Gefahr, zu gut hatten sich die Grünen auf die Variante der Gäste eingestellt.

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Geschrieben von: H. Reiß Dienstag, den 07. November 2017 um 13:34 Uhr

Celine Röder mit Fünferpack

Mit klaren Vorgaben von Trainerin Jana Heßler-Reiß sollten die Frauen der heimischen SG Kemberg/Eutzsch/Reinsdorf ihr letztes Heimspiel in diesem Jahr erfolgreich bestreiten. Hinten die Null halten und mit voller Offensivkraft wollten die Gastgeberinnen den Gästen zeigen, wer „Frau“ auf dem Kunstrasenplatz ist.

Erste Minute, erster gefährlicher Eckball landet leider nur am Innenpfosten und springt wieder heraus. In der 3. ein Angriff der Roten Sterne über die linke Abwehrseite, Pass nach innen und Torhüterin Franziska Dorn kommt aus ihrem Kasten heraus, versucht zu klären und trifft die Gegenspielern. Sie konnte sich bei Schiedsrichter Tietz bedanken, dass sie nach dieser Aktion weiterspielen durfte. Dennoch folgte die Strafe auf dem Fuße, denn Antje Pessel knallte das Leder aus 17m unhaltbar für Dorn in den Winkel. Damit war die erste Vorgabe nicht erfüllt und man merkte den Spielerinnen an, dass sie etwas verunsichert waren. In der Folge häuften sich die Chancen für die SG. Celine Röder, Anika Kreitmeier, Leoni Dienemann, Franziska Schulz und Mittelfeldmotor Jessica Preuß konnten jedoch bis dato mit den insgesamt 8 Großchancen nichts anfangen. Man hatte sogar Glück, denn in der 18. wurde ein zu kurz gespielter Rückpass von einer Hallenserin nicht konsequent genutzt.

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Geschrieben von: H. Reiß Mittwoch, den 18. Oktober 2017 um 10:24 Uhr

Frauen festigen Spitzenposition

Wer derzeit Anhänger der Fußballfrauen der SG Kemberg/Eutzsch/Reinsdorf ist, muss sich stetig auf spannende Duelle einstellen. Nicht weil der Gegner den Kickerinnen alles abverlangt, vielmehr machen es sich die Mädels um Trainerin Jana Heßler-Reiß es oft selbst schwer und bringen sich durch mangelnde Chancenverwertung in Bedrängnis. Trotz fehlender 11 Spielerinnen waren die Damen optimal auf das Spiel eingestellt. Celine Röder übernahm die Position von Goalgetterin Leoni Dienemann, die leider diesmal aus privaten Gründen nicht mitspielen konnte und Marie-Christin Schmidt ging in die Offensive. Bereits nach 3. Minuten hatte die Spielmacherin aus Kemberg, Jessica Preuß, ihre erste große Chance, bei dem sie aber noch an Schlussfrau Franziska Arnold scheiterte. Die daraus resultierende Ecke schoss die Kapitänin gleich selbst und verwandelte direkt zum 0:1. Die Lok-Mädels versuchten mit dem taktischen Mittel ihre Gegnerin ins Abseits zu stellen die Angriffsversuche zu unterbinden. Dies gelang jedoch nicht immer und so lief Anika Kreitmeier in der 4. min allein auf die Torfrau zu, konnte sie aber nicht überwinden. Solch eine Situation sollte sich im gesamten Spiel 8 Mal wiederholen, in denen die Gäste aus dem Landkreis Wittenberg den Ball nicht im Tor unterbringen konnten.

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Geschrieben von: H. Reiß Montag, den 25. September 2017 um 18:16 Uhr

Ladys erklimmen Tabellenspitze

Nach dem dritten Heimspiel schauten die Frauen der SG Kemberg/Eutzsch/Reinsdorf am Sonntag doch recht „erschrocken“ auf die derzeitige Tabelle. Vom Platz an der Sonne blickte man auf die Konkurrenten herunter und freute sich über die bisher gezeigten Leistungen. Das Spiel gegen die SG Reppichau verlief genau nach Plan der Verantwortlichen. Man wollte von Beginn an zeigen, wer Frau auf dem Kemberger Kunstrasen ist und begann sehr druckvoll. Trotz einigen angeschlagenen Spielerinnen war der Siegeswille unverkennbar. In der 5. min konnte Leoni Dienemann bereits zum ersten Torjubel abdrehen. Ein Angriff über links gelangte zur Top-Vorlagengeberin Jessica Preuß, die den Ball im Strafraum nach hinten abtropfen lies und Leoni direkt ins lange Eck einschieben konnte. Angriffswelle auf Angriffswelle rollte auf das Gästetor. In der 14. min überrannte Leoni all ihre Gegenspielerinnen, Eingabe und Tor. Diesmal bedankte sich Celine Röder für einen gekonnt vorgetragenen Spielzug mit dem 2:0 aus Nahdistanz.

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Geschrieben von: H. Reiß Montag, den 18. September 2017 um 19:28 Uhr

Damen drehen Spiel nach 0:3 Rückstand

Trainerstab und Fans der SG Kemberg/Eutzsch/Reinsdorf trauten wohl ihren Augen nicht, als die Gastgeber nach nur 20 Minuten 3:0 führten. Alles was man in den letzten Spielen richtig machte, hatten die Damen in schwarzer Spielkleidung an diesem Tag zu Hause gelassen. Keine Lauf- und Kampfbereitschaft, von Fußball spielen war keine Rede, lethargisch und unmotiviert schlichen die Frauen der SG über den Ammendorfer Platz. Anders die Grün-Weißen. Erste Minute, erste Ecke, erstes Tor. Franziska Dorn, die in der ersten Halbzeit einen rabenschwarzen Tag erwischte, sprang unter dem Eckball von Kathleen Ebert hindurch und der Ball landete im langen Eck. Nur 8 Zeigerumdrehungen weiter die gleiche Situation. Eckball von rechts scharf und genau vor das Tor getreten, flutschte der Ball durch Dorns Hände, wo am langen Pfosten Stephanie Haase diesen nur noch über die Linie drücken musste. Von diesem Rückstand nicht wachgerüttelt verlor Marie-Christin Schmidt in der Vorwärtsbewegung den Ball, Konter und Madleine Späth freute sich, unter Hilfe von Dorn über ihren ersten Treffer und zur 3:0 Führung.

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